Zukunft braucht Vergangenheit

Der Museumsverein Korneuburg wird unterstützt von der



Unsere aktuellen Ausstellungen

Ausstellung "HEDE VON TRAPP. Auf den Spuren einer Künstlerin". Bis 26. Oktober 2017

Die Ausstellung gibt Einblick in Leben und Werk dieser in Vergessenheit geratenen Künstlerin (1877–1947). Als Schriftstellerin veröffentlichte Hede von Trapp Romane, Erzählungen, Gedichtbände und Märchen. Nachdem sie sich der bildenden Kunst zugewandt und ausgewählte Bände illustriert hatte, wurden diese Druckwerke gleichsam zum Kunstwerk. In wenigen Jahren entstanden Radierzyklen, Federzeichnungen, Pergamentmalereien, Lithographien und einige Exlibris. Sie ist mit ihren Werken bis heute in bedeutenden Museen und Bibliotheken vertreten. Weitgehend unbekannt ist ihr Einsatz als Kriegsmalerin während des Ersten Weltkrieges. Die damals entstandenen Zeichnungen stehen im Kontrast zu den bisher bekannten phantasievollen Arbeiten und werden erstmals in dieser Ausstellung gezeigt.


Sonderausstellung "DIE STOCKERAUER STRASSE"

Die Stockerauer Straße gehört zweifellos zu den meist genutzten Straßen der Stadt, doch kaum jemand verbindet vermutlich mit ihr historische Tradition, obwohl gerade diese Straße von Beginn an engstens mit der Geschichte der Stadt verbunden war. In gewisser Weise spiegelt die Entwicklung der Stockerauer Straße stets die Innovationen der jeweiligen Zeit wider. Die Ausstellung ist bis September 2017 im Stadtmuseum zu sehen.


"Reise, Ausflug, Urlaub. Fahrgastschiffe aus Korneuburg."

Bereits in frühgeschichtlicher Zeit wurden auf der Donau mit einfachen Flößen verschiedene Handelswaren nauwärts (stromab) transportiert. Auch Reisende konnten sich einen Platz auf einem Floß kaufen, mussten oft aber selbst bei der Manövrierung der Flöße Hand anlegen. Erst mit der Einführung der mechanisierten Schifffahrt durch die DDSG konnte ein regelmäßiger Verkehr stromauf und stromab eingerichtet werden. Die Schiffswerft Korneuburg fertigte ab 1928 die modernsten Binnenpassagierschiffe für Seen und Flüsse. Die Ausstellung zeigt bis September 2017 die Entwicklung der DDSG-Personenschifffahrt und der Fahrgastschiffe aus der Werft Korneuburg.



Neuigkeiten


Sponsoring der Raiffeisenbank Korneuburg

Um den Anforderungen des heutigen Museumsbetriebes (Dokumentation, Archivierung, Forschung, Ausstellungsgestaltung, etc.) gerecht zu werden, war die Anschaffung einer zeitgemäßen EDV-Anlage für den Museumsverein notwendig. Die Raiffeisenbank Korneuburg unterstützte unseren Verein mit einem Sponsoring in der Höhe von € 10.000,- und verbessert somit die Arbeitsmöglichkeiten für das Stadtmuseum Korneuburg.


Das SCHAUDEPOT im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Korneuburg wurde 2013 vom Land NÖ für das Pilotprojekt „Schätze ins Schaufenster – Qualitätsoffensive Museumsdepots in Niederösterreich“ ausgewählt. Ziel dieses Pilotprojektes war die zeitgemäße Deponierung, Archivierung und Sammlung von Museumsobjekten. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Korneuburg, dem Museumsverein und externen Fachleuten wurde daher ein Konzept für ein Schaudepot entwickelt.

Das neue SCHAUDEPOT ermöglicht nicht nur die adäquate Lagerung unserer Kulturgüter und Objekte sondern auch die Möglichkeit der Ausstellung und Präsentation des Bestandes. Die feierliche Eröffnung fand am 21. Mai 2016 statt. Der Museumsverein freut sich schon sehr darauf, die Besucherinnen und Besucher durch das neue Schaudepot zu führen und viele Vermittlungsangebote für Schulen und Organisationen umsetzen zu können.

Das Projekt wurde gefördert durch das Land NÖ und durch ein Sponsoring der Sparkasse Korneuburg Privatstiftung unterstützt.


Unsere nächsten Veranstaltungen


Ausstellungseröffnung beim HAFENFEST 2017

DIE SCHWARZE FLOTTE


Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Frachtschifffahrt auf der Donau aus Sicht der DDSG vom ersten „REMORKÖR“ (Schlepper, Zugschiff)auf der Donau und durch Schiffe aus der Schiffswerft Korneuburg bis zu den heute eingesetzten Frachtschiffen.

Wann: 9. September 2017, 11:00 Uhr

Wo: 2100 Korneuburg, Am Hafen 6, Halle 55

Anschließend ist die Ausstellung bis Ende April 2018 im Stadtmuseum Korneuburg zu sehen.



Ausstellung: „Evangelisch in Korneuburg“

Mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen gab Martin Luther 1517 die Initialzündung für die Reformation. Zum 500-Jahr-Jubiläum erinnert die Ausstellung im Korneuburger Stadtmuseum daran, dass auch Korneuburg im 16. Jahrhundert für einige Jahrzehnte eine mehrheitlich protestantische Stadt war. Zweiter Schwerpunkt der Ausstellung ist die Geschichte der im 19. Jahrhundert von Hamburger Schiffszimmerleuten der Korneuburger Werft gegründeten Evangelischen Gemeinde.

Eröffnung: 7. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Lange Nacht der Museen